Offizieller Baustart

Rund um den größten Bahnhof Vorarlbergs entsteht in den kommenden Jahren ein neues Stadtquartier, welches Wohnen, Arbeit, Handel, Freizeit und Verkehr stimmig miteinander verbindet. Die Planungsphase zu diesem Großprojekt dauerte über eineinhalb Jahre. Letzten Herbst konnte mit den Abrissarbeiten begonnen werden, Anfang März diesen Jahres folgten die Aushubarbeiten. Nun wurde der offizielle Spatenstich für das zukunftsweisende Konzept gesetzt. Die Projektbetreiber von FB Future Bauart Immobilien GmbH, Roland Pircher, Stefan Eigentler und Andreas Schwaiger, rechnen damit, das 60 Mio. Euro Projekt in vier Jahren fertigstellen zu können.

 

Genauer Zeitplan

Um das Projekt leichter planbar zu machen, wurde es in zwei Bauetappen geteilt. Die erste Etappe beinhaltet den Bau der Tiefgarage, des Busplatzes sowie der Baufelder 1, 2 und 3. Der Busplatz soll 2020 fertiggestellt sein, der Rest der ersten Etappe 2021. Im Frühjahr 2021 folgen mit der zweiten Bauetappe die Baufelder 4, 5 und 6. Mit dem Ende  der gesamten Bauarbeiten wird Mitte 2022 gerechnet.

„Wir freuen uns über den bisherigen Projektverlauf und den heutigen Spatenstich, denn damit liegen wir gut im Zeitplan“, erklärt Projektbetreiber Roland Pircher.

 

Autofreier Bahnhofsplatz

Der Verkehr – sowohl öffentlich als auch privat – ist ein zentrales Thema des Gesamtkonzeptes der Bahnhofcity. Besonders Radfahrern und Fußgängern werden attraktive Verweil- und Nutzungsmöglichkeiten geboten. So wird der große Bahnhofsplatz künftig nur für den öffentlichen Busverkehr freigegeben, ansonsten jedoch autofrei gehalten. Der gesamte Verkehr zum Bahnhof wird unterirdisch geführt, inklusive Kiss & Ride Bereichen und Taxistellplätzen, welche direkt mit den Bahnsteigen verbunden werden. Die zweigeschossige Tiefgarage bietet neben privaten auch öffentliche Parkmöglichkeiten, welche oberirdisch wegfallen werden. Für Fahrräder hingegen werden rund 500 Abstellplätze am Bahnhofsvorplatz entstehen.

Insgesamt werden über 110.000 Kubikmeter Raum umbaut, wovon 45.000 Kubikmeter alleine unterirdisch verbaut werden.

 

„Mit Jürgen Sutterlüty als Handelspartner und René Gmeiner als Hotelbetreiber des NIGHT INN konnten wir schon sehr früh geeignete Pächter finden, deren Unternehmenskonzepte sich mit unseren decken und unseren Vorstellungen entsprechen“, so Stefan Eigentler.

 

Als kleine Überraschung stellte sich für die Projektbetreiber das besonders große Interesse an den Büroflächen dar. Und auch für die allgemeinen Wohnflächen war das Interesse von Beginn an sehr groß, wie Projektbetreiber Andreas Schwaiger ausführt

„Wir sind sehr zufrieden mit der allgemeinen Nachfrage und dem Interesse. Sehr früh bereits ist die VOGEWOSI in das Projekt eingestiegen und hat das gesamte Baufeld 1 übernommen. Das entspricht auch unseren Vorstellungen einer künftigen guten Durchmischung an Eigentums- und Mietwohnungen.“

Factbox Bahnhofcity Feldkirch:

Bauzeitplan:                             2019 – 2022

Projektkosten:                         ca. 60 Millionen Euro

Wohnungen:                            136

Hotelzimmer:                           125

TG-Plätze:                               > 360

TG-Fläche:                              8.000 m2

Handel und Gastronomie:     1.800 m2

Bürofläche:                             2.700 m2